Haftcreme für Zahnersatz

Haftcreme für Zahnersatz

Wenn die Zahnprothese beim Sprechen, Lachen oder Essen nicht da bleibt, wo sie hingehört, ist das nicht nur lästig. Es kann unangenehme Druckstellen verursachen und führt häufig auch dazu, dass Gebissträger sich unsicher fühlen und nicht mehr gerne unter Leute gehen. Das muss nicht sein! Lesen Sie hier, welche Tipps helfen können.

Haftcreme für Zahnprothesen

Damit Sie sorglos essen, sprechen und lachen können, muss Ihre Zahnprothese perfekt sitzen und darf nicht wackeln. Anderenfalls werden Sie sich in der Öffentlichkeit womöglich immer unsicher fühlen. Zudem können auch leicht unangenehme Druckstellen und Reizungen entstehen, die sich entzünden können.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Ihre Prothese in der Zahnarztpraxis gut angepasst wurde – das ist die grundlegende Voraussetzung für den nötigen Halt. Dieser entsteht dadurch, dass sich die Prothese am Kiefer festsaugt, es ist also ein Unterdruck nötig. Dabei spielt der Speichel eine wichtige Rolle. Wie bei einem Saugnapf an der Badezimmerkachel hilft Flüssigkeit dabei, dass die zwei Flächen, die zusammengehören – Prothese und Kiefer – aneinanderhaften. Dafür muss der Rand der Prothese ganz genau an die anatomischen Gegebenheiten in der Mundhöhle angepasst sein. Zudem muss gewährleistet werden, dass die Prothese nicht durch normale Bewegungen von Mund und Zunge "abgehebelt" wird. Geübte Gebissträger können ihre Prothese durch die Bewegung der richtigen Muskeln im Mund an der richtigen Stelle halten oder wieder in Position bringen. Das ist reine Übungssache.

Wichtig: Eine gut sitzende Prothese kann die Lebensqualität deutlich verbessern. Eine perfekte Anpassung der Zahnprothese ist die grundlegende Basis. Zusätzlich können geeignete Haftmittel den Sitz der Prothese unterstützen und für mehr Stabilität und ein besseres Tragegefühl sorgen.

Haftmittel für Zahnprothesen

Haftmittel für Zahnprothesen stehen zum Beispiel als Haftcreme, Haftpulver, Haftgel oder Haftstreifen zur Verfügung. Sie werden täglich beim Einsetzen der Prothese aufgetragen und sind eine sinnvolle Unterstützung, wenn es darum geht, den Halt der Dritten zu verbessern.

Die verschiedenen Haftmittel enthalten Stoffe, die bei Kontakt mit dem Speichel zwischen Gebiss und Zahnfleisch aufquellen. Der Speichel wird zäher und Hohlräume werden ausgefüllt, wodurch die Saugwirkung verbessert wird.

Haftmittel können dabei helfen, die Prothese besser am Kiefer zu halten und können so auch dafür sorgen, dass keine Speisereste unter die Prothese gelangen.

Haftcreme: Anwendung

Bei der Anwendung von Haftcremes gibt es einige Tipps und Kniffe, die Sie beachten sollten. Lesen Sie hier, warum Sie von Anfang an ein Haftmittel verwenden sollten, wie Sie Rückstände der Haftcreme entfernen können und weshalb regelmässige Zahnarztbesuche wichtig sind.

Von Anfang an Haftcreme verwenden
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Von Anfang an Haftcreme verwenden

Wer eine neue Zahnprothese bekommt oder gar zum ersten Mal eine trägt, muss sich auf eine gewisse Eingewöhnungszeit einstellen. Es dauert eine Weile, bis die Dritten nicht mehr als Fremdkörper im Mund wahrgenommen werden - das ist ganz normal. Auch das Essen und Sprechen mit Prothese will geübt sein. Gerade in dieser Phase profitieren viele Gebissträger, wenn sie eine Haftcreme verwenden. Denn sie kann für einen besseren Halt und mehr Sicherheit im Alltag sorgen.

Haftmittel: Die richtige Menge macht´s
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Haftmittel: Die richtige Menge macht´s

Das Haftmittel wird täglich beim Einsetzen direkt auf die Prothese aufgetragen. Achten Sie darauf, dass Sie dabei nicht nach der Devise "viel hilft viel" vorgehen. Wenn die Haftcreme beim Einsetzen der Prothese an der Seite hervorquillt, haben Sie eine zu grosse Menge an Haftmittel verwendet. Das verschlechtert den Halt.

Besser: Eine erbsengrosse Menge an mehreren Stellen der Prothese auftragen. Mit der Zeit bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie viel Haftmittel Sie benötigen.

Haftcreme entfernen
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Haftcreme entfernen

Oft ist es gar nicht so einfach, Rückstände der Haftcreme wieder von der Prothese oder dem Zahnfleisch zu entfernen. Dabei hilft aber ein ganz einfacher Trick: Tauchen Sie ein Wattestäbchen oder ein weiches Tuch in Sonnenblumenöl und reiben Sie damit vorsichtig über die betroffenen Stellen.

Wichtig: Genau wie die natürlichen Zähne müssen auch die Dritten gründlich gereinigt werden. Wie Sie dabei am besten vorgehen, können Sie hier nachlesen.

Regelmässig zum Zahnarzt
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Regelmässig zum Zahnarzt

Auch mit den Dritten sollten Sie regelmässig zum Zahnarzt gehen, um den Sitz der Prothese überprüfen zu lassen. Denn mit der Zeit kommt es oft zu einem Abbau des Kieferknochens. Dann kann eine Korrektur der Prothese (z. B. Unterfütterung, Einschleifen) erforderlich werden, damit sie wieder richtig sitzt. Zudem kontrolliert der Zahnarzt auch, ob Druckstellen oder Entzündungen des Zahnfleischs vorliegen.

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Milchzähne haben einen sehr weichen und dünnen Zahnschmelz und sind daher besonders anfällig für Karies. Schon das erste Zähnchen sollte also geputzt werden. Mehr erfahren.

Baby-Zahncremes enthalten in der Regel 500 oder 1000 ppm Fluorid. Bei 500 ppm gilt: 2-mal täglich erbsengrosse Menge verwenden, bei 1000 ppm gilt: 2-mal täglich reiskorngrosse Menge verwenden. Mehr erfahren.

Wenn die Zähne empfindlich auf Heisses oder Kaltes reagieren, können spezielle Zahnpasten die Schmerzempfindlichkeit reduzieren. Lesen Sie hier mehr.

Mit der richtigen Zahnpasta können Sie Ihre Zähne vor säurebedingtem Zahnschmelzabbau schützen. Mehr erfahren.

Die Anwendung von Zahnpasta mit Fluorid ist ein wesentlicher Bestandteil der Kariesprophylaxe.

Durch die Verwendung von fluoridhaltigen Zahncremes lässt sich eine Kariesreduktion von 20 bis 30 Prozent erreichen.

Erste Hinweise auf die Schutzwirkung von Fluorid gegen Karies ergaben sich aus Untersuchungen in den USA. Da stellte man fest: Jugendliche aus Regionen mit fluoridreichem Trinkwasser hatten nur halb so viele kariöse Zähne wie Gleichaltrige aus Regionen mit fluoridarmen Trinkwasser.

Seit Jahrzehnten wird das Trinkwasser in verschiedenen Ländern wie zum Beispiel USA, Kanada, Irland und Australien mit Fluorid versetzt.

Zahnärzte empfehlen, die Zahnzwischenräume einmal täglich mit Interdentalbürsten und/oder Zahnseide zu reinigen.

Die Zahnzwischenräume machen ganze 30 Prozent der gesamten Zahnoberfläche aus. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, Zahnbeläge auch an diesen versteckten Stellen gezielt zu entfernen.

Die Zahnzwischenräume vor oder nach dem Zähneputzen reinigen? Das ist laut Experten eher eine zweitrangig. Wichtig ist, dass es täglich geschieht.

Etwa 60-80 Prozent aller Bakterien im Mundraum sind im Zungenbelag zu finden.

Die Zungenreinigung wird als Teil des täglichen Mundhygieneprogramms empfohlen.

Im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ist das Kariesrisiko besonders hoch Mehr erfahren.

Die Reinigung und Pflege der Zahnprothese ist genauso wichtig wie bei natürlichen Zähnen. Ansonsten breiten sich leicht Bakterien und Pilze aus, die Mundgeruch und Entzündungen auslösen können. Mehr erfahren

Mit einer Vollprothese kann nur etwa ein Drittel der Beisskraft natürlicher Zähne erreicht werden. Mehr erfahren

Wer eine neue Zahnprothese bekommt, sollte etwas Geduld haben und nicht gleich das Handtuch werfen. Die Gewöhnungsphase kann mehrere Wochen dauern. Mehr erfahren

Für die Reinigung der Prothese sollte keine normale Zahnpasta verwendet werden, da die enthaltenen Schleifkörper die empfindliche Oberfläche zerkratzen und aufrauen können. Bakterien können sich dann besonders leicht ansiedeln. Tipps zur Reinigung

Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Halt ist eine exakte Anpassung der Zahnprothese beim Zahnarzt. Zusätzlich können Haftmittel gute Dienste leisten. Mehr erfahren

Auch mit den „Dritten“ sind regelmässige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt wichtig.

Wenn die Zahnprothese nicht richtig sitzt, kann das zu unangenehmen Druckstellen führen, die sich leicht entzünden können. Mehr erfahren

Karies bei Kleinkindern wird auch als „Nuckelflaschenkaries“ oder „Nursing-Bottle-Syndrom“ bezeichnet.

Fluoride schützen den Zahnschmelz vor Säureangriffen, härten ihn und können so der Entstehung von Karies entgegenwirken.

Ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns sollten Kinder bis zum zweiten Geburtstag zweimal täglich mit einer reiskorngrossen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (1000 ppm Fluorid) putzen.

Ab dem zweiten Geburtstag sollte zweimal täglich eine erbsengrosse Menge fluoridhaltige Kinderzahnpasta (1000 ppm Fluorid) verwendet werden.

Bis zum Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern die Zähne ihrer Kinder immer selbst nachputzen.

Milchzahnkaries kann auf die bleibenden Zähne übergehen.

Fluoride schützen den Zahnschmelz vor Säureangriffen, härten ihn und können so der Entstehung von Karies entgegenwirken.

Für das vollständige Milchgebiss wird zweimal täglich eine erbsengrosse Menge fluoridhaltiger Zahnpasta in kindgerechter Dosierung (1000 ppm Fluorid) empfohlen.

Bis zu einem Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern die Zähne ihres Kindes immer nachputzen.

Zahnseide wird bereits ab einem Alter von etwa vier Jahren empfohlen – die Zahnzwischenräume sind jetzt anfällig für Karies.

Milchzahnkaries kann auf die bleibenden Zähne übergehen.

Für das bleibende Gebiss wird die zweimal tägliche Anwendung einer Zahnpasta mit > 1000 ppm Fluorid empfohlen.

Bei bleibenden Zähnen kann ergänzend zur täglichen Mundhygiene ein fluoridhaltiges Gelee einmal wöchentlich eingesetzt werden.

Eltern sollten Kinderzähne bis zum Alter von etwa acht Jahren nachputzen.

Einmal täglich sollte bei Kindern ab etwa vier Jahren Zahnseide verwendet werden.

Kinder sollten zweimal jährlich zur Vorsorge zum Zahnarzt gehen.

Die Kosten für die Fissurenversiegelung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn das Kind jünger als 18 Jahre alt ist.

Chips und Salzstangen enthalten Stärke, die Karies-Bakterien in zahnschädigende Säuren umwandeln können.

Für das bleibende Gebiss wird die zweimal tägliche Anwendung einer Zahnpasta mit > 1000 ppm Fluorid empfohlen.

Bei bleibenden Zähnen kann ergänzend zur täglichen Mundhygiene ein fluoridhaltiges Gelee einmal wöchentlich eingesetzt werden.

Kinder und Jugendliche sollten zweimal jährlich zur Vorsorge beim Zahnarzt gehen.

Der erste Besuch beim Kieferorthopäden sollte etwa mit neun Jahren erfolgen.

Bei unter 18-Jährigen werden die Kosten für die Fissurenversiegelung von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

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