Zähneputzen bei Kindern: Tipps

Mit gutem Vorbild voran
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Mit gutem Vorbild voran

In puncto Zahnpflege ist klar: Als Eltern haben Sie eine wichtige Vorbildfunktion. Zeigen Sie also Ihrem Kind, dass 2-mal täglich Zähneputzen einfach dazu gehört. Am besten, Ihr Kind sieht Ihnen dabei von Anfang an zu. Auch größere Geschwister können vormachen, dass Zähneputzen wirklich ein Kinderspiel ist.

Wichtig: Zeigen Sie Ihrem Kind von Anfang an die richtige Zahnputz-Technik nach der KAI-Methode. Also erst die Kauflächen putzen, dann die Außenflächen und schließlich die Innenflächen.

Nachputzen nicht vergessen
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Nachputzen nicht vergessen

Sobald Ihr Kind die ersten, eigenen Zahnputz-Versuche startet, sollten Sie immer dabei bleiben und nachputzen. Denn man geht davon aus, dass Kinder erst dann über die nötige Feinmotorik zum gründlichen Zähneputzen verfügen, wenn sie die Schreibschrift flüssig beherrschen. Das dürfte in der zweiten Klasse, also im Alter von 8 oder 9 Jahren, der Fall sein.

Bis dahin ist also Nachputzen angesagt! Und auch danach sollten Sie das Putzergebnis immer kontrollieren. Sparen Sie aber dennoch nicht mit Lob und motivieren Sie Ihr Kind, sich fleißig selbst die Zähne zu putzen. Sie bessern ja nur ein wenig nach…

Zähneputzen als Ritual
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Zähneputzen als Ritual

Beim Zähneputzen gibt es keine Diskussionen! Die können Sie sich noch leichter ersparen, wenn das Zähneputzen für Ihr Kind zum festen Ritual wird. Am besten sollte also das Mundpflege-Programm jeden Tag etwa zur selben Uhrzeit ablaufen – idealerweise morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen. Vielleicht gibt es ja nach dem Zähneputzen immer eine schöne Gute-Nacht-Geschichte? Das dürfte die „Prozedur“ ein wenig versüßen.

Mit Spaß bei der Sache
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Mit Spaß bei der Sache

Zähneputzen ist ja so langweilig! Viele Kinder haben schlichtweg keine Lust aufs „Schrubben“ der Zähne. Hier ist ein wenig Kreativität gefragt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem lustigen Kinderputzlied oder einer abenteuerlichen Zahnputz-Geschichte? Natürlich gibt es auch spezielle Zahnputz-Bücher für Kinder.

Auch eine Zahnputz-App mit Timer, die die Zahnputzzeit ein wenig versüßt, kann hilfreich sein. Denn Kinder lieben es, wenn sie wissen, dass sie es bald „geschafft“ haben. Nicht zuletzt kann auch eine bunte Kinderzahnbürste für mehr Spaß im Badezimmer sorgen.

Fest steht: Je mehr Spaß Zähneputzen macht, desto besser ist die Basis, die Sie für eine gründliche Zahnhygiene legen.

Regelmäßig zur Kontrolle beim Zahnarzt
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Regelmäßig zur Kontrolle beim Zahnarzt

Der erste Besuch beim Zahnarzt sollte spätestens dann stattgefunden haben, wenn alle Milchzähne komplett durchgebrochen sind – also etwa im Alter von ca. 2,5 Jahren. Ab dann steht die zweimal jährliche Kontrolle beim Zahnarzt z. B. zur Früherkennung von Karies auf dem Programm. Auch Zahn- und Kieferfehlstellungen kann der Zahnarzt bei regelmäßigen Terminen schon sehr früh erkennen. Hier erhalten Sie nicht zuletzt auch wissenswerte Tipps und Tricks rund um die richtige Zahnpflege und eine zahngesunde Ernährung.

Hätten Sie's gewusst?

Eine Fissurenversiegelung beim Zahnarzt kann in manchen Fällen hilfreich sein, um Kinderzähne vor Karies zu schützen. Mehr erfahren.

Wackelzähne lassen sich leichter putzen, wenn man einen Finger dahinter legt. Mehr erfahren.

Fluoride schützen den Zahnschmelz vor Säureangriffen, härten ihn und können so der Entstehung von Karies entgegenwirken.

Für das vollständige Milchgebiss wird zweimal täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Zahnpasta in kindgerechter Dosierung (1000 ppm Fluorid) empfohlen.

Bis zu einem Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern die Zähne ihres Kindes immer nachputzen.

Zahnseide wird bereits ab einem Alter von etwa vier Jahren empfohlen – die Zahnzwischenräume sind jetzt anfällig für Karies.

Milchzahnkaries kann auf die bleibenden Zähne übergehen.

Zahnbürste, Zahnpasta & Co

Die richtige Zahnpflege ist das A&O für gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln. Erfahren Sie hier alles zu…

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