Zahnfleischentzündung

Zahnfleischentzündung: Vorbeugung

Zahnfleischentzündungen lassen sich in aller Regel durch einige einfache Massnahmen vermeiden. Erfahren Sie hier, was Sie dazu wissen sollten.

Eine optimale Mundhygiene ist das A&O

Zahnfleischentzündungen sind ein weit verbreitetes Problem. Dabei lässt sich eine Gingivitis in aller Regel vermeiden. Denn in den meisten Fällen sind bakterielle Zahnbeläge (Plaque) die Ursache. Eine sorgfältige Mund- und Zahnpflege ist daher die wichtigste Massnahme zur Vorbeugung. Doch wie genau sieht eine optimale Mundhygiene aus? Die wichtigsten Empfehlungen haben wir hier zusammengestellt.

Zweimal täglich Zähneputzen

  • Putzen Sie morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen die Zähne.
  • Verwenden Sie dazu eine fluoridhaltige Zahnpasta.
  • Gehen Sie am besten immer nach dem gleichen System vor, damit keine Bereiche vergessen werden. Die KAI-Methode hat sich als Putztechnik bewährt.
  • Reinigen Sie Ihre Zahnbürste nach dem Zähneputzen unter fliessendem Wasser und bewahren Sie sie so auf, dass sie gut trocknen kann.
  • Nicht vergessen: Die Zahnbürste sollte spätestens alle zwei Monate durch eine neue ausgewechselt werden.

Was ist Plaque?

  • Zahnbelag aus Speichel, Nahrungsresten und Bakterien
  • Wird ständig neu gebildet, auch schon kurz nach dem Zähneputzen
  • Kann zu Zahnstein mineralisieren, der nur beim Zahnarzt entfernt werden kann

Zahnzwischenräume reinigen

  • Mit der normalen Zahnbürste lassen sich die Beläge zwischen den Zähnen nicht hinreichend entfernen.
  • Die Zahnzwischenräume sollten deshalb einmal täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten gereinigt werden.

Gut zu wissen:

Auch auf der Zunge tummeln sich viele Bakterien. Eine spezielle Zungenbürste oder ein Zungenschaber helfen dabei, die Bakterienmenge erheblich zu reduzieren.

Eine wertvolle Ergänzung können verschiedene Mundspülungen mit antibakteriell wirksamen Inhaltsstoffen darstellen. Sie enthalten zum Beispiel Kräuterauszüge, Fluoridverbindungen oder eine für den täglichen Einsatz geeignete Menge an Chlorhexidin.

Tipps zur Vorbeugung

Zusätzlich zu einer optimalen Mundhygiene haben sich einige weitere Tipps bewährt, um Zahnfleischentzündungen vorzubeugen. Dabei gilt es vor allem, Risikofaktoren zu vermeiden, die die Entwicklung von Zahnfleischproblemen begünstigen können. Dazu zählen zum Beispiel eine zuckerreiche Ernährung oder das Rauchen. Diese und weitere Tipps haben wir hier für Sie zusammengestellt.

  • Optimale Mundhygiene

    Optimale Mundhygiene

    Eine sorgfältige Mundpflege-Routine ist die wichtigste Basismassnahme, um Zahnfleischentzündungen vorzubeugen. Denn nur so werden die bakteriellen Zahnbeläge, die meist der Auslöser von Zahnfleischentzündungen sind, entfernt. Zahnärzte empfehlen, zweimal täglich die Zähne zu putzen – morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen. Zusätzlich sollte einmal am Tag Zahnseide zum Einsatz kommen, um auch die Zahnzwischenräume von Belägen zu reinigen. Bei grösseren Lücken zwischen den Zähnen sind Interdentalbürsten besser geeignet.

  • Zahnpasta

    (Auch) auf die Zahnpasta kommt es an

    Zahnpasta ist nicht gleich Zahnpasta. Es gibt unzählige verschiedene Produkte auf dem Markt, sodass man leicht den Überblick verliert. Fluorid sollte auf jeden Fall enthalten sein – denn das ist wichtig für den Kariesschutz. Darüber hinaus können spezielle Inhaltsstoffe, wie z. B. Mineralsalze, die Reinigung der Zähne zusätzlich unterstützen.

    Extra-Tipp:

    Bei empfindlichem oder gereiztem Zahnfleisch haben sich Zahnbürsten mit weichen Borsten bewährt. Um eine gute Hygiene zu gewährleisten, sollten Zahnbürsten grundsätzlich alle zwei Monate ausgewechselt werden.

  • Parodontax Original

    parodontax Original: Die tägliche Fluorid-Zahnpasta

    parodontax Original Zahnpasta hilft, Zahnfleischbluten zu stoppen und vorzubeugen. Denn sie entfernt mehr Plaque als eine herkömmliche Zahnpasta nach einer professionellen Zahnreinigung und bei zweimal täglicher Anwendung. Zudem enthält parodontax Original auch Fluorid zur Vorbeugung gegen Karies (1400 ppm Fluoridgehalt).

  • Weniger Zucker und Süsses

    Weniger Zucker & Süsses

    Plaque-Bakterien lieben Zucker. Sie wandeln ihn in Säuren um, die den Zahn angreifen – so entsteht Karies. Die schädlichen Mundbewohner produzieren ausserdem auch andere Stoffwechselprodukte, die das Zahnfleisch reizen und eine Entzündungsreaktion auslösen können. Um eine Vermehrung dieser Bakterien zu vermeiden, sollte ihnen möglichst wenig Zucker zur Verfügung gestellt werden. Die meisten Menschen können und wollen nicht gänzlich aufs Naschen verzichten. Statt jedoch über den ganzen Tag verteilt süsse Snacks zu geniessen, sollte man sich auf eine Portion beschränken und danach die Zähne putzen.

    Gut zu wissen:

    Zucker ist nicht nur in Süssigkeiten enthalten. Obst und Fruchtsäfte enthalten zusätzlich zu zahnschädigenden Fruchtsäuren ebenfalls Zucker.

  • Rauchstopp

    Rauchstopp

    Rauchen ist gesundheitsschädlich – das weiss heute jeder. Weniger bekannt ist, dass Rauchen auch Zähne und Zahnfleisch in Mitleidenschaft zieht. So ist das Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis bei Rauchern um ein Vielfaches erhöht. Die Giftstoffe aus dem Glimmstengel entfalten ihre schädigenden Effekte nicht nur im Mundraum, sondern schwächen zusätzlich auch das Immunsystem. Plaque-Bakterien können sich dann besonders leicht ausbreiten, sodass Karies und Entzündungen des Zahnfleischs entstehen können.

  • Immunsystem stärken

    Das Immunsystem stärken

    Mit ausreichend Schlaf, einer ausgewogenen Ernährung und regelmässigem Stress-Abbau legen Sie den Grundstein für ein starkes Immunsystem. Und auch das ist für die Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen wichtig. Schliesslich handelt es sich in den meisten Fällen um eine bakterielle Infektion, die die Entzündung hervorruft – und die krankmachenden Keime bekommt die Abwehr besser in den Griff, wenn sie gut „aufgestellt“ ist.

  • Regelmässig zum Zahnarzt

    Regelmässige Zahnarztbesuche

    Auch regelmässige Zahnarztbesuche sind wichtig, wenn es um die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch geht. Auf diese Weise können Probleme wie etwa Karies oder Parodontitis frühzeitig erkannt und die entsprechenden Gegenmassnahmen ergriffen werden. Durch eine professionelle Zahnreinigung lassen sich auch die Beläge entfernen, an die man mit Zahnbürste & Co. nicht drankommt. Lassen Sie sich dazu auch in Ihrer Zahnarztpraxis beraten.

Hätten Sie's gewusst?
  • Ein Grossteil der Bevölkerung weist Zeichen einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auf. Lesen Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Die Zahnzwischenräume vor oder nach dem Zähneputzen reinigen? Das ist laut Experten eher eine zweitrangig. Wichtig ist, dass es täglich geschieht.

  • Jeder vierte Patient auf dem Zahnarztstuhl leidet an empfindlichen Zähnen. Erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Zu starkes Schrubben beim Zähneputzen kann den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Unsere Zahnfarbe ist genetisch festgelegt. Im Laufe des Lebens dunkeln die Zähne nach. Mehr erfahren.

  • Fruchtsäfte und Smoothies können Karies begünstigen – sie enthalten jede Menge Zucker. Erfahren Sie hier mehr über die Ursachen von Karies.

  • Freiliegende Zahnhälse sind häufig Folge einer Parodontitis. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Die Anwendung von Zahnpasta mit Fluorid ist ein wesentlicher Bestandteil der Kariesprophylaxe.

  • Erste Hinweise auf die Schutzwirkung von Fluorid gegen Karies ergaben sich aus Untersuchungen in den USA. Da stellte man fest: Jugendliche aus Regionen mit fluoridreichem Trinkwasser hatten nur halb so viele kariöse Zähne wie Gleichaltrige aus Regionen mit fluoridarmen Trinkwasser.

  • Zahnbelag (Plaque) entsteht ständig neu – auch schon kurz nach dem Zähneputzen.

  • Zahnstein kann weiss-gelblich, braun oder sogar schwarz sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Fluorid schützt die Zähne und spielt bei der Kariesprophylaxe eine ganz zentrale Rolle. Lesen Sie hier mehr, wie Sie Karies vorbeugen können.

  • Etwa 60-80 Prozent aller Bakterien im Mundraum sind im Zungenbelag zu finden.

  • Von freiverkäuflichen Zahnbleichmitteln wird abgeraten – unregelmässige Ergebnisse und Schäden an Zähnen und Zahnfleisch sind möglich. Mehr erfahren.

  • Im Gegensatz zu einer Zahnfleischentzündung handelt es sich bei einer Parodontitis um einen nicht umkehrbaren Prozess. Erfahren Sie hier mehr.

  • Wird Karies frühzeitig erkannt, muss nicht zwangsläufig gebohrt werden. Erfahren Sie hier mehr.

  • Zahnbelag lässt sich durch gründliches Zähneputzen entfernen. Zahnstein dagegen kann nur der Zahnarzt beseitigen.

  • Milchzähne haben einen sehr weichen und dünnen Zahnschmelz und sind daher besonders anfällig für Karies. Schon das erste Zähnchen sollte also geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Eine Fissurenversiegelung beim Zahnarzt kann in manchen Fällen hilfreich sein, um Kinderzähne vor Karies zu schützen. Mehr erfahren.

  • Mundgeruch wird in rund 90 Prozent der Fälle durch Probleme im Bereich der Mundhöhle verursacht – vor allem bakterieller Zungenbelag spielt eine Rolle. Lesen Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Die meisten Zahnverfärbungen lassen sich durch eine gründliche und regelmässige Zahnpflege reduzieren. Erfahren Sie hier mehr Tipps gegen gelbe Zähne.

  • Im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ist das Kariesrisiko besonders hoch Mehr erfahren.

  • Jeder Vierte leidet unter anhaltendem Mundgeruch (Halitosis).

  • Zahnstein erhöht das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündung – die Zahnsteinentfernung ist daher wichtig. Erfahren Sie hier mehr.

  • Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers. Kein Wunder, dass der Zahnarzt einen Diamantbohrer benutzt, um ihn zu bearbeiten. Mehr erfahren.

  • Weisse Flecken auf den Zähnen können ein erstes Anzeichen für Karies sein. Erfahren Sie hier mehr über die Symptome bei Karies.

  • Mit der richtigen Zahnpasta können Sie Ihre Zähne vor säurebedingtem Zahnschmelzabbau schützen. Mehr erfahren.

  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Zahnsteinentfernung einmal pro Jahr. Lesen Sie mehr zum Thema.

  • Zahnärzte empfehlen, die Zahnzwischenräume einmal täglich mit Interdentalbürsten und/oder Zahnseide zu reinigen.

  • Zu heftiges „Schrubben“ beim Zähneputzen kann das Zahnfleisch schädigen. Freiliegende Zahnhälse bzw. empfindliche Zähne können die Folge sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Freiverkäufliche Zahnbleichmittel dürfen heute höchstens einen Wasserstoffperoxid-Gehalt von 0,1% haben. Lesen Sie hier mehr.

  • Bei Erwachsenen ab 40 Jahren ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Behandlung.

  • Softdrinks und Energy-Drinks können Zahnschmelzabbau begünstigen. Mehr erfahren.

  • Auch „Zero-Getränke“ enthalten häufig Säure – und können somit den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Hausmittel gegen gelbe Zähne sind im besten Fall unwirksam. Denn Zitronensaft, Salz & Co. können auch Schaden anrichten.

  • Seit Jahrzehnten wird das Trinkwasser in verschiedenen Ländern wie zum Beispiel USA, Kanada, Irland und Australien mit Fluorid versetzt.

  • Mundgeruch geht weitaus seltener vom Magen aus, als weithin angenommen. Erfahren Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Zahnbelag kann nur mechanisch, das heisst mit Zahnbürste und Zahnseide, entfernt werden. Eine Mundspülung alleine reicht also nicht aus. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Zahnpasta mit Fluorid kann den Zahnschmelz stärken. Mehr dazu.

  • Backpulver für weisse Zähne? Experten raten aufgrund der möglichen Zahnschmelzschädigung von diesem Hausmittel ab. Mehr erfahren.

  • Eine Bleaching-Behandlung sollte immer vom Zahnarzt überwacht werden. Mehr erfahren.

  • Zahnfleischrückgang ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Da die Zähne oft empfindlich auf Kaltes oder Heisses reagieren, kann Essen und Trinken zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden. Mehr dazu.

  • Stress kann Mundgeruch begünstigen – denn bei Stress reduziert sich der Speichelfluss im Mund. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Auslöser für Mundgeruch.

  • Falsches Zähneputzen und Zahnfleischentzündungen können dazu führen, dass sich das Zahnfleisch zurückzieht. Mehr über die Ursachen.

  • Raucher haben ein erhöhtes Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.

  • Eine Baby-Zahncreme enthält in der Regel 500 ppm Fluorid. Mehr erfahren.

  • Beim Zahnbleaching kommt wie beim Blondieren der Haare der Wirkstoff Wasserstoffperoxid zum Einsatz. Lesen Sie hier mehr.

  • Schmerzempfindliche Zähne können ein Anzeichen für Zahnschmelzabbau sein. Mehr erfahren.

  • Karies bei Kindern und Jugendlichen tritt in ca. 80 Prozent der Fälle im Bereich der Vertiefungen (Fissuren) der Backenzähne auf. Diese sollten daher ab dem Zahnwechsel besonders gründlich geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Falsches Zähneputzen kann gelbe Zähne begünstigen. Hier gibt es noch weitere Ursachen.

  • Durch die Verwendung von fluoridhaltigen Zahncremes lässt sich eine Kariesreduktion von 20 bis 30 Prozent erreichen.

  • Immer mehr Jugendliche sind von Zahnschmelzabbau betroffen. Vor allem der häufige Verzehr von säurehaltigen Limonaden ist dafür verantwortlich. Lesen Sie hier mehr.

  • Ab ca. fünfeinhalb bis sechs Jahren brechen bei den meisten Kindern die ersten bleibenden Backenzähne durch und die vorderen Schneidezähne beginnen zu wackeln. Mehr erfahren.

  • Die Zungenreinigung wird als Teil des täglichen Mundhygieneprogramms empfohlen.

  • Empfindliche Zähne sind häufig Folge freiliegender Zahnhälse. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Wackelzähne lassen sich leichter putzen, wenn man einen Finger dahinter legt. Mehr erfahren.

  • Je besser Plaque entfernt wird, desto eher können Sie sich vor Zahnstein und möglichen Folgen schützen. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Wenn die Zähne empfindlich auf Heisses oder Kaltes reagieren, können spezielle Zahnpasten die Schmerzempfindlichkeit reduzieren. Lesen Sie hier mehr.

  • Hat sich das Zahnfleisch bereits zurückgebildet, kann es nicht mehr neu gebildet werden. Mehr dazu.

  • Plaque enthält ein Sammelsurium unterschiedlicher Bakterienarten. Manche davon sind harmlos, andere hingegen produzieren Säuren oder Giftstoffe. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Wenn Plaque nicht oder nicht ausreichend entfernt wird, kann Zahnstein entstehen. Lesen Sie hier mehr.

  • Bei zurückgehendem Zahnfleisch sollten Sie Ihre Zahnputzgewohnheiten unter die Lupe nehmen. Erfahren Sie hier mehr.

  • Auch nach einer Bleaching-Behandlung dunkeln die Zähne wieder nach. Das Ergebnis hält ca. 2-3 Jahre. Lesen Sie hier mehr

  • Plaque kann die Entstehung von Zahnfleischproblemen und damit von freiliegenden Zahnhälsen begünstigen. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Die Zahnzwischenräume machen ganze 30 Prozent der gesamten Zahnoberfläche aus. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, Zahnbeläge auch an diesen versteckten Stellen gezielt zu entfernen.

  • „Halitophobiker“ sind überzeugt davon, Mundgeruch zu haben und andere zu belästigen – obwohl das nicht der Fall ist.