Sprechen mit Zahnprothese: Tipps

Selbstvertrauen & Geduld
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Selbstvertrauen & Geduld

Aller Anfang ist schwer. Zu Beginn fühlt sich die Zahnprothese für viele Gebissträger wie ein Fremdkörper an und vor allem das Sprechen und Essen bedarf einiger Übung. Auch die eigene Stimme wird oft anders wahrgenommen. Aber keine Sorge, für Ihr Gegenüber klingen Sie immer noch gleich. Geben Sie sich ein bisschen Zeit und werfen Sie nicht gleich das Handtuch.

Wichtig: Ziehen Sie sich nicht zurück und gehen Sie am besten offen damit um, dass Sie in der Übungs- und Gewöhnungsphase sind. Mit ein bisschen Humor geht es meist leichter.

Übung macht den Meister
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Übung macht den Meister

Um sich an das Sprechen mit Prothese zu gewöhnen, muss man es so oft wie möglich tun. Wenn Sie sich noch sehr unsicher fühlen, können Sie das Sprechen auch üben, indem Sie zum Beispiel Texte aus der Zeitung laut vorlesen. Am besten machen Sie morgens und abends ein kleines Ritual daraus. Damit die Prothese nicht "klappert", ist die richtige Technik gefragt: Beissen Sie vor dem Sprechen die Zähne kurz zusammen und schlucken Sie einmal – dann kann es losgehen.

Tipp: Eine geeignete Haftcreme unterstützt den Halt der Prothese und gibt mehr Stabilität. So kann auch die Gewöhnungsphase etwas erleichtert werden. Probieren Sie es am besten einfach aus!

Problemlaute gezielt trainieren
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Problemlaute gezielt trainieren

Häufig sind es Zischlaute wie "s", "sch", "st" und "z", die Probleme machen. Auch bei "f", "pf" und "w" fällt vielen Prothesenträgern die richtige Aussprache schwer. Da hilft nur: Üben, üben, üben. Vielen hilft es, vor einem Spiegel zu "trainieren". Wenn Sie nach den ersten Wochen etwas mehr Sicherheit gewonnen haben, können Sie auch Ihren Partner oder einen lieben Freund bitten, mit Ihnen gemeinsam zu üben. Wenn es alleine so gar nicht klappen will, kann eventuell auch die Unterstützung eines Logopäden hilfreich sein.

Regelmässige Zahnarztbesuche
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Regelmässige Zahnarztbesuche

Regelmässige Zahnarztbesuche sind auch bei den "Dritten" wichtig: Zweimal im Jahr sollte Ihr Zahnarzt kontrollieren, ob die Prothese noch richtig sitzt. Denn mit der Zeit kommt es bei vielen Gebissträgern zu einem Abbau des Kieferknochens, sodass die Prothese sich lockert und neu angepasst werden muss. Zudem können verschiedene weitere Faktoren (z. B. Gewichtsverlust) dazu führen, dass der Zahnersatz nicht mehr sitzt. Beim Zahnarzt kann auch eine professionelle Reinigung der Prothese erfolgen: Falls sich Zahnstein abgelagert hat, kann dieser mit den geeigneten Instrumenten gelöst werden. Auch Verfärbungen durch Kaffee oder Rauchen können die Profis entfernen.

Hätten Sie's gewusst?

Die Reinigung und Pflege der Zahnprothese ist genauso wichtig wie bei natürlichen Zähnen. Ansonsten breiten sich leicht Bakterien und Pilze aus, die Mundgeruch und Entzündungen auslösen können. Mehr erfahren

Mit einer Vollprothese kann nur etwa ein Drittel der Beisskraft natürlicher Zähne erreicht werden. Mehr erfahren

Wer eine neue Zahnprothese bekommt, sollte etwas Geduld haben und nicht gleich das Handtuch werfen. Die Gewöhnungsphase kann mehrere Wochen dauern. Mehr erfahren

Für die Reinigung der Prothese sollte keine normale Zahnpasta verwendet werden, da die enthaltenen Schleifkörper die empfindliche Oberfläche zerkratzen und aufrauen können. Bakterien können sich dann besonders leicht ansiedeln. Tipps zur Reinigung

Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Halt ist eine exakte Anpassung der Zahnprothese beim Zahnarzt. Zusätzlich können Haftmittel gute Dienste leisten. Mehr erfahren

Auch mit den „Dritten“ sind regelmässige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt wichtig.

Wenn die Zahnprothese nicht richtig sitzt, kann das zu unangenehmen Druckstellen führen, die sich leicht entzünden können. Mehr erfahren

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Auch die "Dritten" müssen sorgfältig gereinigt werden – lesen Sie hier, was Sie beachten sollten.

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